Fit für die Rückkehr

Fit für die Rückkehr in den Pflegeberuf

Dieses kostenlose Angebot richtet sich an alle examinierten Pflegefachkräfte (Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege), die seit Längerem, zum Beispiel aufgrund einer aktiven Familienphase, nicht mehr im Pflegeberuf tätig sind. Zum leichteren Wiedereinstieg in den Pflegeberuf, sei es in Voll- oder Teilzeit, biete eine Kooperation aus diakonischen Altenhilfeträgern die Möglichkeit das theoretische und praktische Wissen wieder aufzufrischen.

 Kick-off-Workshop findet am 10. Mai 2017 in Tübingen statt.

 Ansprechpartnerin:

Annette Vater, Personalleitung Wilhelmshilfe e.V.

Telefon 07161/ 67 26 21 oder per Mail unter a.vater(at)wilhelmshilfe.de

 

Info-Broschüre: Fit für die Rückkehr in den Pflegeberuf

 

 

Unser neuer Vorstand: Matthias Bär und Dagmar Hennings

Pressespiegel zum Vorstandswechsel

NWZ Göppingen

Nach über 30 Jahren an der Spitze war Herbert Nill im vergangenen Jahr als Vorstandsvorsitzender der Wilhelmshilfe ausgeschieden. In einer Feierstunde stellte die neue Spitze des kreisweit im Bereich Pflege und Betreuung tätigen Vereins nun ihre Ideen und Konzepte für die Zukunft vor. Nachfolger Nills ist dessen früherer Stellvertreter Matthias Bär (52) geworden. Zur neuen Stellvertreterin wurde die Diplom-Pflegewirtin Dagmar Hennings (44) gewählt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Wilhelmshilfe, der frühere Landrat Franz Weber, sagte, sie bringe alle gewünschten Attribute mit: Frau, von außen kommend und mit pflegerischem Hintergrund.

Gemeinsam wollen Bär und Hennings den Herausforderungen begegnen. Hennings war zuletzt als Regionalleiterin der Zieglerschen Anstalten tätig. Dabei trug die Esslingerin Verantwortung für sieben Pflegeeinrichtungen. Ihr Herz schlage für die Fachlichkeit, erklärte die bei der Wilhelmshilfe nun offiziell als „Vorständin“ geführte Dagmar Hennings. Sie wolle sich weiterhin der Frage widmen, wie pflegewissenschaftliche Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann.

Die mit Elan und vielen Ideen an ihre neue Aufgabe herantretende „Vorständin“ sieht sich dabei dem christlich-diakonischen Anspruch der Wilhelmshilfe und der Verbindung von Tradition und Innovation verpflichtet. Weiteres Ziel ist es, politisch Einfluss zu nehmen, um die Rahmenbedingungen zur Attraktivitätssteigerung der Pflegeberufe zu verbessern. Ein flexibles Dienstleistungsangebot aufzubauen und ambulante Angebote auszubauen, erachten sie und der Göppinger Matthias Bär als Gebot der Zukunft. Der Vorstandsvorsitzende sieht eine Aufgabe darin, die „starren Sektorengrenzen zwischen stationärer und ambulanter Hilfe“ aufzubrechen, neue Finanzierungskonzepte zu finden und die zunehmend gefragten „à-la-Carte-Dienstleistungen“ statt pauschaler Leistungsangebote mehr und mehr anzubieten.

Göppingens neue Erste Bürgermeisterin, Almut Cobet, berichtete in ihrem Grußwort, wie sie früher auch Führungsaufgaben „im Tandem“ wahrgenommen und damit gute Erfahrungen gemacht hatte. „Einer sitzt vorne, es geht in die gleiche Richtung, man muss die Balance halten und Gegenwind trotzen.“ Bär und Hennings riet sie, das Tandem in Schuss zu halten und auf jedes einzelne Zahnrädchen zu achten. Der Leiter des Sozialdezernats des Landkreises, Hans-Peter Gramlich betonte in seinem Grußwort den Gedanken des partnerschaftlichen Miteinanders zwischen dem Landkreis und der Wilhelmshilfe als größtem Dienstleister im Bereich der Altenhilfe des Kreises, auch wenn es manchmal harte Verhandlungen gebe: „Wir haben gemeinsam das Wohl der älteren Menschen im Blick.“

Stuttgart Zeitung

Pflegeexpertin im Vorstandsteam

Dass mit der 44-Jährigen eine ausgewiesene Pflegeexpertin an seiner Seite steht, begrüßt Matthias Bär dabei ausdrücklich. Obwohl die Altenpflege­ das Kerngeschäft sei, „ist es, auch wenn sich das seltsam anhören mag, in der Branche keineswegs üblich, eine solche Fachkompetenz in einem Vorstandsgremium zu haben“, betonte er. Entsprechend wurden die Zuständigkeiten verteilt. Der 52 Jahre alte Betriebswirt kümmert sich weiterhin um den Aufgabenbereich Finanzen und hat die Themen Bauen, Risikomanagement und Kommunikation oben draufgepackt. Dagmar Hennings wiederum ist nicht nur gelernte Altenpflegerin und diplomierte Pflegewirtin, sondern hat auch ein Masterstudium als Pflegewissenschaftlerin absolviert. Sie ist künftig für das Personalwesen zuständig und fungiert zudem als Vorgesetzte sämtlicher Einrichtungsleitungen.

Dies sind mittlerweile ein ganze Menge. So kommen zu den sieben stationären Pflegeeinrichtungen, zehn Anlagen für betreutes Wohnen hinzu, denen Mitte des Jahres eine elfte in Holzheim folgen wird. Außerdem betreibt die Wilhelmshilfe in Ursenwang eine große Sozialstation, eine eigene Hausnotrufzentrale mitsamt Dialogcenter und ist Gesellschafter beim Diakonischen Institut als Träger einer Altenpflegeschule. Rund 650 Beschäftigte kümmern sich um die gut und gerne 1000 Menschen, die – wenn man so will – unter dem Dach der Wilhelmshilfe leben.

Die Qualität hängt vom finanziell Machbaren ab

So etabliert und stabil sich dieses Konstrukt aber auch anhören mag, so dynamisch müssen die Strukturen permanent dem sich wandelnden Bedarf und den sich verändernden, meist gesetzlichen Erfordernissen angepasst werden. „Da sind einerseits selbstbewusste Bewohner, die ihre Selbstständigkeit wahren wollen, und andererseits schwerste Pflegefälle, um die wir uns zu kümmern haben“, beschrieb Bär die Anforderungen. Diesen Spagat zu schaffen, sei alles andere als einfach, fügte er hinzu. „Ich bedauere deshalb sehr, dass die Qualität der Altenhilfe bei uns eher am finanziell Machbaren, als an den Bedürfnissen der älteren Menschen orientiert ist“, sagte der Vorstandschef.

Dagmar Hennings will zumindest versuchen, diese Situation zu wandeln: „Wir müssen die Betroffenen fragen, was sie wollen, in Entscheidungen mit einbeziehen. Wir dürfen nicht über deren Köpfe hinweg handeln.“ Dazu bedürfe es entsprechender innovativer Konzepte, bei deren Umsetzung Reglementierungen wenig hilfreich seien, ergänzte sie. Matthias Bär sieht die Wilhelmshilfe dabei auf einem guten Weg: „Wir haben uns schon mit Wohn- und Betreuungsformen – wie etwa Senioren-WGs – beschäftigt und Erfahrungen gesammelt, als das noch weithin ein Fremdwort war“, erklärte er. Oft bestünde allerdings das Problem, dass die Strukturen mehr verhinderten als zuließen, weil in der Pflege zu viel in Sektorengrenzen gedacht werde.

Der Gesetzgeber fordert teure Doppelstrukturen

Bär machte dies an zwei Beispielen deutlich: „Nach wie vor dürfen die ambulante und die stationäre Altenhilfe nicht miteinander verzahnt werden. Das führt zu völlig überflüssigen Doppelstrukturen, wenn wie beispielsweise bei uns in Faurndau beides unter einem Dach ist.“ Es gebe von Seiten der Politik zwar Signale, das zu ändern, aber eben noch keine Bewegung. Auch die Landesheimbauverordnung (LHBV) sorge, so sinnvoll sie sein möge, für Probleme: „Wir haben 2008 in Ursenwang für viel Geld ein Heim gebaut, das nach wie vor auf dem aktuellen Stand ist und gut funktioniert.“ Nun schreibe die LHBV aber in Nuancen­ etwas anderes vor. „Sollen wir deshalb bis 2019 groß umbauen, was zum einen wirtschaftlich nicht darstellbar ist und zum anderen an den Bedürfnissen der Bewohner vorbei geht?“, stellte Matthias Bär eine eher rhetorische Frage.

Gerade in diesem Zusammenhang ist er deshalb froh darüber, dass die rein regional verankerte Wilhelmshilfe mit dem Göppinger Landratsamt lediglich eine Heimaufsicht hat, mit der wegen etwaiger Übergangslösungen verhandelt werden muss. Das sei bei großen Altenhilfeträgern, die in vielen Kreisen agierten, natürlich anders. „Gerade in einem solchen Fall ist Pragmatismus erforderlich – und der ist hier bei uns vorhanden“, lobte Bär die Verantwortlichen, von denen der Kreissozialdezernent Hans-Peter Gramlich ebenso zu der kleinen Feier nach Bartenbach gekommen war wie die neue Göppinger Sozialbürgermeisterin Almut Cobet.

Neue komplexe Einstufungen

In einem anderen Punkt, dies machte wiederum Dagmar Hennings deutlich, muss indes noch nachgearbeitet werden. Das sogenannte Pflegestärkungsgesetz, mit der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade, sei zwar schon seit Beginn des Jahres in Kraft. Mit der Umsetzung scheine das aber noch so eine Sache zu sein. „Für unsere Bewohner ist das sicher von Vorteil. Da die neuen Einstufungen aber sehr komplex sind und von den Beschäftigten vorgenommen werden müssen, braucht es erst die entsprechenden Schulungen. Das belastet die ohnehin schon knappen Personalressourcen“, sagte Hennings, die offensichtlich noch ebensoviele schwierige Aufgaben zu lösen hat wie ihr Kollege Matthias Bär.

Bela

Netzwerkpartner der Wilhelmshilfe

Die Wilhelmshilfe ist Mitglied im neuen Netzwerk für Bürgerschaftliches Engagement im Landkreis

Nachdem das Landesprojekt für Bürgerschaftliches Engagement -  (bela III: bürgerschaftliches Engagement für mehr Lebensqualität im Alter)-im Jahr 2011 nicht weitergeführt wurde, hat sich der Landkreis Göppingen entschlossen, ein eigenes Netzwerk für Bürgerschaftliches Engagement aufzubauen. Die Wilhelmshilfe ist mit drei Einrichtungen Mitglied im Netzwerk. Es sind die Einrichtungen in Bartenbach, der Hohenstaufenstraße und Süßen. Nachdem im ersten Jahr zum größten Teil organisatorische Aufgaben wie der Erstellung einer Satzung, der Festschreibung der Beiträge, Kassen- und Kontoführung uvm. im Vordergrund standen, liegt für das Jahr jetzt ein Jahresprogramm vor. Ziel der Netzwerk-Arbeit ist es bürgerschaftliches Engagement weiter auszubauen, Engagierten einerseits ein Austauschforum zu bieten und andererseits fachliche Unterstützung durch Fortbildungsmaßnahmen anzubieten. Das freiwillige Engagement trägt enorm zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner bei. Wir laden Sie ein, sich, Ihre Erfahrungen und Kompetenzen in unsere Einrichtungen einzubringen.

Wenn Sie sich bei uns engagieren möchten, fragen Sie einfach nach unter: Tel. 07161/ 96 86 00.

 

 

 

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